Striezelkinder

Zum Verkauf auf dem Striezelmarkt wurden oft Kinder zum Broterwerb herangezogen. Sie boten Hampelmänner, Pflaumentoffel, Lametten, Zündhölzer und Papierlaternen zum Kauf an, um ihr Los etwas erträglicher zur Weihnachtszeit zu gestalten. Sie wollten damit das Mitleid und die Mildtätigkeit der Marktbesucher wecken. Geschickte Kinderhände setzten aus getrockneten Zwetschgen die schwarzen Pflaumentoffel zusammen. Zum "Heiligen Christ" wurden sie feilgeboten.

Der Dresdner Künstler Ludwig Richter (1803-1884) hat diesen kindlichen Pflaumentoffelverkäufern mit seinem Holzschnitt "Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe" (1853) ein Denkmal gesetzt. Frierend kuscheln die Kinder aneinander, geduldig auf die Käufer für die letzten Pflaumentoffel wartend. Die kleine Gestalt des "Pflaumentoffels" wurde zum Sinnbild des Dresdner Striezelmarktes.

Striezelkinder

Als Erinnerung an diese Kinder haben wir ihr Bild auf unseren Flaschen abgedruckt. Denn in der Zeit der Besinnung rund um das Christfest ist es wichtig an Menschen zu denken, denen es nicht immer so gut geht.